Freitag, 4. November 2011

Dieser Moment (14)

Ein Photo. Keine Worte. Ein Moment der Woche.

Immer freitags ... Idee von Soulemama.

Donnerstag, 3. November 2011

Kochen im Alltag

Gerne blättere ich hin und wieder durch Kochbücher und -zeitschriften, um etwas Neues auszuprobieren. Rezepte, die im Praxistest für gut befunden werden, weil Aufwand und Ergebnis in einem guten Verhältnis zueinander stehen, werden immer mal wieder hervorgekramt oder aus dem Gedächtnis nachgekocht.

Unbekannte Gemüsesorten -zumindest was die Kocherfahrung angeht- dringen inzwischen, auch ohne eine konkrete Rezeptidee beim Kauf zu haben, in meine Küche vor; weiß ich doch, dass irgendwo im Weltweitennetz, wahrscheinlich auf einer dieser Rezeptsammelseiten, eine hilfreiche Anleitung zu finden ist.

Aufwändig zu kochen, ist auch MAL schön, im allgemeinen bevorzuge ich jedoch die alltagstaugliche Küche. Und dazu gehören für mich zum einen schnelle bzw. einfache Rezepte, und zum anderen die Gerichte, die ohne vorherigen Einkaufsmarathon spontan nach dem Motto "Was sagt denn der Kühlschrank?" entstehen. Manchmal "kreiiere" ich auf diese Weise ganz neue Gerichte und die werden dann -sofern sie geschmeckt haben- auch mit stolz geschwellter Brust mit Freude ins Repertoire übernommen. [Über die weniger leckeren verliere ich lieber kein Wort, denn Essen ist Silber und Schweigen ist Gold.]

Langer Rede, kurzer Sinn. Es gab was zu futtern, und weil's nicht irgendwo nachgekocht ist, sondern selber zusammengematscht erdacht, kann ich euch auch das Rezept präsentieren.


Altbewährt und immer wieder lecker: Überbackene Röstiecken

Man braucht für 1-2 Personen

(je nachdem, ob man wie 2 Spatzen oder wie 1 Scheunendrescher isst wie groß der Hunger ist; für eine größere Zahl hungriger Mäuler vergrößert man die entsprechenden Mengen, ebenso wie die Auflaufform)

    4 Röstiecken (TK)

    1 Zwiebel
    1-2 Tomaten
    1 Mozzarella
    1-2 Paprika
    Salz, Pfeffer, Paprikapulver
    Olivenöl

Die Zwiebel in Würfel oder Ringe schneiden und in etwas Olivenöl anbraten. Die unaufgetauten Röstiecken in der Pfanne von beiden Seiten anbraten/antauen. (Sie müssen nicht vollständig angebraten werden oder auftauen, da sie noch ausreichend lange in den Ofen kommen.)

Paprika würfeln, ggf. kurz anbraten und mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. (Ich habe immer Paprikawürfel auf Vorrat eingefroren, superpraktisch für diverse Gerichte. Für dieses Gericht gebe ich die angetauten Paprikawürfel nach/zu den Rösti kurz in die Pfanne. Bei frischen Paprika macht das kurze Anbraten diese wahrscheinlich bekömmlicher.)

Tomaten und  Mozzarella würfeln, miteinander vermischen, ebenfalls mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen.

In einer kleinen Auflaufform die Röstiecken dachziegelartig schichten (unter die unterste Röstiecke gebe ich einige Paprikawürfel als Stütze), Zwiebel und Paprikawürfel darüber verteilen, darüber die Tomaten-Mozzarella-Mischung.



Im vorgeheizten Ofen bei 200°C etwa 20 Minuten überbacken (im nicht vorgeheizten Ofen entsprechend ein bisschen länger). Guten Appetit!

Ein Herz für Steine

Vor allem als Kind hatten und vor allem im Urlaub haben es mir immer noch Steine besonders angetan. Vielleicht weil ich da einfach die Muße habe, Steine übers Wasser springen zu lassen, mal genauer hinzuschauen, Handschmeichler und Glitzersteine zu finden oder auch ein Herz aus Stein.


Das Steinherzlein liegt seit vielen Jahren auf meinem Schreibtisch und wurde heute fürs Fotoshooting ins rechte Licht gerückt. Das obere Bild habe ich in Schwarz-Weiß fotografiert; ich habe also die SW-Funktion der Kamera genutzt und nicht nachträglich SW-bildbearbeitet.
Wie man auf dem unteren Bild sehen kann, ist Steingrau nicht ausschließlich grau und der Monatsbeginn lässt hoffen, dass dies auch fürs Novembergrau gilt.


 Weitere novembergraue Beiträge zum aktuellen Wochenthema
von "Beauty is where you find it" findet man hier...

Mittwoch, 2. November 2011

50f - Ewig

Ganz zentral zwischen Innenstadt, Altstadt und Bonner Bahnhof liegt der Alte Friedhof in Bonn. Auch wenn er auf allen Seiten von viel befahrenen Straßen umgeben ist, ist er doch ruhig und besinnlich. Ob ich ihn bis heute überhaupt bewusst wahrgenommen hätte, wenn mich nicht ein Seminar während des Studiums dorthin geführt hätte?



Man kann Gartenkunst erleben, Grabmäler wichtiger Persönlichkeiten entdecken, Grabdenkmäler berühmter Künstler bewundern. Aber von mir gibt es hier nun kein Referat zu einem dieser Punkte (mehr zum Alten Friedhof und auch weiterführende Literaturtipps hier), sondern nur einige Impressionen von einem schönen Herbstspaziergang.
















Zauber


Zauberei! Schaue länger 30 Sekunden auf die rotierende Scheibe und du wirst Regenbogenfarben auf der schwarzweißen Scheibe sehen.


Eine solche Zauberscheibe in Großformat steht seit einiger Zeit hier am Rhein. Kann man aber auch in Kleinformat als Kreisel selber basteln. Am liebsten mag ich Spiralkreisel (schwarze Spirale auf weißer Scheibe): schaut man 30 Sekunden lang auf den rotierenden Kreisel und anschließend auf seine Hand, schrumpft oder wächst diese (je nach Drehrichtung des Kreisels). Schaurig schön!

Bella hat wieder zum Thementag aufgerufen.
Weitere Beiträge findet man hier und dort ...




Dienstag, 1. November 2011

Warme Löcher



... erhält man dann, wenn man dünne Wolle mit dicken Nadeln strickt. Für dieses Exemplar habe ich Wolle, für die Nadelstärke 2-3 empfohlen wird, mit Nadelstärke 8 glatt rechts gestrickt, also immer abwechselnd eine Reihe rechte Masche und eine Reihe linke Maschen.
Drei Knäuel habe ich verstrickt, so dass der Schal nun etwa 1,80 m lang ist und ausgebreitet wäre er 70 cm breit, aber er rollt sich an den Rändern schön ein.


Die Idee bzw. die Anleitung für diesen Lace-Schal habe ich in der KreativExtra (mit 23 weiteren Anleitungen) gesehen, die laut Impressum Beilage der Für Sie 22/2011 war und die es zur Zeit aber auch kostenlos bei K*arstadt gibt.

Und nun überlege ich mir, auf welche Art ich den Schal als nächstes tragen möchte.

Helden des Alltags (2)

Die Häkelnadel, die beim Stricken runtergefallene Maschen rettet, so dass
ich nicht alles wieder aufribbeln muss.

Bunte Akkus. Nicht nur hübsch, sondern auch ungemein praktisch, da man
beim Auswechseln die leeren und die vollen Akkus nicht verwechseln kann.
Abgesehen davon die besten Akkus, die ich je hatte.

Der Eulenmagnet. Der älteste der Kühlschrankmagnete, da noch aus meiner
Kindheit. Zwar mit zerdötschten Wackelaugen, aber eben mit hohem
Erinnerungswert.


Immer dienstags ist Heldentag ... eine Idee von Stephie.