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Sonntag, 16. Dezember 2012

Schöner wohnen für Wolle

Meine Wolle bzw. mein aktuelles Häkel- oder Strickprojektchen habe ich bisher immer in langweiligen Stoffbeuteln oder Plastiktüten aufbewahrt. Ab sofort hat aber das aktuelle Projekt ein neues Zuhause


Ein Mini-Storpung ist es geworden, bei der ich noch eine Außen- und eine Innentasche ergänzt habe. Ungemein praktisch für Handarbeitskram finde ich es, dass der Beutel stehen kann, obwohl er keinen Extraboden hat.
Eine Micro-Storpung habe ich dann auch noch schnell genäht, um so fix ein Knäuel Wolle und eine Häkelnadel auf dem Weg zur Arbeit, zum Friseur, zum Arzt,... mitnehmen zu können, ohne dass diese im Taschennirvana verschwinden.


Damit die Häkelnadeln und der sonstige Schnickeldi im Mini-Storpung-Büggel nicht verloren gehen, habe ich noch ein passendes Mäppchen genäht sowie einen Notizblock ToGo. Nachdem ich nämlich nach einer längeren Pause bei diesem Projekt mit der falschen Nadel weitergehäkelt habe und das erst nach mehreren (nun kleineren) Hexagonen gemerkt habe, habe ich beschlossen, dass ich mir mehr notieren muss, z.B. die Nadelstärke.


Und wer glaubt, dass ich Punkte mag, hat irgendwie recht. Gepunktete Stoffe finde ich zum Kombinieren großartig.

Sonntag, 9. Dezember 2012

In der Weihnachtsschickerei - Post aus meiner Küche

Advent, Advent!  Mit dem zweiten Adventswochende kehrt hier endlich etwas Ruhe ein und vor allem habe ich Zeit, einfach mal ein Wochenende NUR Dinge zu machen, auf die ich Lust habe. Schön das!
Nachdem ich gestern zum Einstieg in dies feine Wochenende mit Nina und dem kleinen Krawallix :o) zu Besuch in Steffis Werkstatt war und wir anschließend noch auf dem Holy Shit Shopping in Köln vorbeigeschaut haben, ohne eigene Bilder präsentieren zu können (Nina hat im Gegensatz zu mir auch Photos während unseres Ausflugs gemacht; meine Kamera schlummerte faul in meiner Tasche...), gibt es vom heutigen Tag ebenfalls keine Bilder, aber endlich meinen Beitrag zur vierten Runde von Post aus meiner Küche, der der sich bereits vor dem ersten Advent auf den Weg zu meiner Tauschpartnerin Rike gemacht hatte.

Der PAMK-Tauschzeitraum (26.11.-1.12.) war "Schuld", dass es hier bereits vor dem ersten Advent herrlich nach Zimtsternen duftete. Denn ohne diese Leckerei konnte durfte mein Tauschpaket nicht auf den Weg zu meiner Tauschpartnerin gehen, gehören diese Plätzchen doch schon seit vielen vielen Jahren zu meinen Favoriten und seitdem mag ich keine gekauften Zimtsterne mehr essen.


In diesem Jahr gab es erstmals unterschiedlich große Sterne und Sternschnuppen.

Wer Zimtsterne backen mag und kein (gutes) Rezept hat: Man braucht 4 Eiweiß, 300 g Puderzucker, 1 TL Zitronensaft, 500-600  g gemahlene Mandeln, 2 gehäufte TL Zimt. - Man schlägt die Eiweiße
steif, und lässte unter ständigem Schlagen langsam den gesiebten Puderzucker einrieseln und gibt tropfenweise den Zitronensaft zugeben. Vom Eischnee gibt man 5-7 Esslöffel in eine Schüssel und stellt  diese mit einem feuchten Tuch bedeckt beiseite. - Man hebt 450 g Mandeln zusammen mit dem Zimt vorsichtig unter den Eischnee. Die Arbeitsplatte (und das Nudelholz) werden mit Mandeln (!!!) bestreut. Wenn der Teig noch zu feucht ist, ggf. weitere Mandeln unterkneten (nur Mandeln, NiE Mehl). Man rollt von dem Teig vorsichtig - er kann sehr leicht einreißen - kleine Portionen 5 mm dick aus, sticht Sterne aus und legt sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Die Sterne bestreicht man (nicht zu dünn; der Teig sollte nicht mehr durchschimmern) mit dem restlichen Eischnee, das man zuvor beiseite gestellt hat. - Im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene bei 160°C 25 Minuten backen.


Aber neben dem Zimtsternen waren noch weitere Weihnachtsbäckereien im Tauschpaket. So auch zwei Mini-Panettone, die ich nach diesem Rezept gebacken habe, jedoch leicht abgewandelt. Im letzten Schritt habe ich 80 g getrocknete Apikosen, 60 g getrocknete Cranberries und 60 g Pinienkerne gehackt und dem Hefeteig zugefügt (an Stelle von Schokolade/Nussnougat/Haselnüssen/Cranberries). Statt kleiner Souffleförmchen kann man übrigens auch gut Weckgläser als Form nehmen. Das kleine "Brot von Toni" schmeckt auch noch nach einigen Tagen wirklich gut. Na, wenn das mal nicht ein gutes Auswahlkriterium für ein (weihnachtliches) Geschenk aus der Küche ist! :o)

Und oben links in der Weihnachtskeksdose steht das bereits verpackte Mini-Hexenhäuschen,...


.... hier noch einmal in der unverpackten Variante. Ein Tutorial, wie man ein solches Häuschen "basteln" kann, gibt es dort.

Und zu guter letzt wurden Honig, Zimt & Mandelkern in das Paket gesteckt; allerdings als fein verpackte selbstgebackene Lebkuchen.


Für die Lebkuchen braucht man: 250 g Honig, 250 g brauner Zucker, 150 g Butter, 100 g gemahlene Mandeln, 400 g Mehl (+ Mehl zum Ausrollen), 1 TL Zimt, 2 TL Lebkuchengewürz, abgeriebene Schale von ½ Zitrone, 1 EL Kakao, 1 Ei, 1 TL Pottasche, 2 EL Rum (oder Wasser); nach Bedarf: geschälte Mandeln; Puderzucker + Zitronensaft (für den Zuckerguss)

Man erhitzt unter Rühren den Honig mit dem Zucker und der Butter in einem Topf, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Man füllt die Masse in eine Rührschüssel um lässt sie abkühlen. Man gibt Mandeln, Mehl, Gewürze und Ei dazu und knetet alles gründlich durch. - In einer Tasse verrührt man die Pottasche mit dem Rum, bis sie sich vollständig aufgelöst hat. Man knetet dies ebenfalls unter den Teig, bis er glänzt und nicht mehr (allzu) klebrig ist. - Man wickelt den Teig in Frischhaltefolie ein und lässt ihn mindestens 4 Stunden (am besten über Nacht) im Kühlschrank ruhen. So wird der Teig schön fest und formbar.
Den Teig rollt man portionsweise 5 mm dick aus und sticht Plätzchen aus. Nach Wunsch verziert man diese mit geschälten Mandeln. (Zum Schälen übergießt man Mandeln mit kochend heißem Wasser, lässt dies einige Zeit stehen, gießt das Wasser ab und kann dann die Mandeln leicht aus der Schale herausdrücken.) Oder man "druckt" adventliche Grüße auf die Lebkuchen (zum Beispiel hiermit).
Die Lebkuchen im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene bei 180°C 18 Minuten backen.  Nach dem Auskühlen kann man sie nach Wunsch mit Zuckerguss verzieren.
Die Lebkuchen sind nach dem Auskühlen hart; wenn man sie an der Luft liegen lässt werden sie angenehm weich. Übrigens: Der Lebkuchenteig hält im Kühlschrank mehrere Tage, so dass man ihn gut vorbereiten und nach Bedarf backen kann.

Und übrigens: Wer noch (Detail-)Fragen zu Rezepten hat: einfach per Kommentar oder Email melden. :o)

Donnerstag, 29. November 2012

Ein Zwerg für den Zwerg

Als Nina für Steffi (bzw. ihren Filius) nicht nur ein wunderschübsches Schnuffelpüppchen genäht, sondern auch auf den beiden zugehörigen Blogs gezeigt hat, wie man es selber machen kann, wurde der nächste kleine Glücksjunge im Freundeskreis bereits erwartet. So war das Schnuffelpüppchen direkt ziemlich rasant in den oberen Bereich meiner ToSew-Liste gerückt ist, und als Nina mich fragte, ob ich für ihr Freebook (!!!) probenähen mag, wurde es das nächste Nähprojekt.


Nachdem ich mich nach langem Hin und Her endlich entschieden hatte, wie das Schnuffelpüppchen aussehen soll, war das Nähen selber kein Problem, da die Anleitung so gut verständlich ist. Nina hat die bisherigen Tutorials ergänzt und zeigt anhand detaillierter und gut bebilderter Schritte, wie es geht. Und widerlegt im übrigen ihre Selbstaussage, sie wäre kein Erklärbär! ;o)


Für alle, die gerne auch ein Schnuffelpüppchen zur Geburt, zu Weihnachten, zu welchemanlassauchimmer nähen möchten, die gute Nachricht: das Freebook gibt es ab heute bei Farbenmix!

Dass man Schnuffelpüppchen nicht nur für kleine Menschen nähen kann, beweist Nina hier. Ist das nicht genial?!!! Und wer mehr Inspirationen braucht, schaut hier.


Ein ganz dickes Danke an Nina für die schöne Anleitung & einen riesigen Glückwunsch zur Freebook-Premiere. Es war mir eine große Freude (und auch eine Premiere) probezunähen.

Eine große Freude ist im übrigen auch der Zwerg, dem dieser Zwerg inzwischen gehört! :o) Das soll vor lauter Premieren-Zauber nicht unerwähnt bleiben. Herzlich willkomen, kleiner Glücksjunge!

Dienstag, 30. Oktober 2012

Helden des Alltags (37)

Es ist Dienstag. Es ist Zeit die Helden des Alltags zu preisen. Schließlich sind das die Dinge, die den Alltag schön und schöner machen.

Hier zwei meiner aktuellen Helden.

Der Vorhang zur Küche. Die Küche ist so klein und schmal, dass keine
Türen in die zwei! Türrahmen eingehängt sind. Der Vorhang bringt
Farbe und trennt zugleich die Küche optisch vom Flur. - Der neue
Vorhang ersetzt einen anderen heißgeliebten, aber leider reparatur-
anfälligen und zugleich reparaturaufwändigen Blumenvorhang.

Zweiter Alltagsheld für heute: mein Formstanzer. Die mehr als 200
Kreise für den neuen Vorhang habe ich nicht einzeln ausgeschnitten,
sondern (einzeln) aus alten Werbe-Rezeptheften ausgestanzt, die ich
beim Küche streichen aussortiert hatte.  - Diese Ausschnitte aus den
farbenfrohen Photos habe ich anschließend mit der Nähmaschine
mit einem Geradstich verbunden. (Eine lange Stichlänge hilft, dass
die Stücke nicht zu sehr perforiert werden.) Man muss die Papiere
nicht heften, sondern kann einfach nach und nach die Kreise unter
das Nähfüßchen schieben. Damit die Girlanden von allen Seiten hübsch
anzuschauen sind, habe ich einfach die Kreise, die nur von einer Seite
ansehnlich waren, jeweils links auf links zusammengelegt. Der Druck
des Füßchens hat sie ausreichend zusammengehalten, so dass ich
auch hier nichts mit Kleber o.ä. fixieren musste.
Edit: Die einzelnen Girlanden habe ich an der Aufhängevorrichtung
vom alten Türvorhang befestigt.

Die wunderbare Idee für die Alltagshelden ist von Roboti 
und alle Helden versammeln sich heute hier.

Zugleich ist es mein heutiger Beitrag zu Ninas Upcycling-Dienstag
Alle heutigen Beiträge dazu hier und einen Überblick über alle Ideen hier.

Sonntag, 21. Oktober 2012

Herbstwimpel


Flur & Küche sind frisch gestrichen; einige Bilder haben bereits wieder ihren altbewährten Platz eingenommen; anderes wird sicherlich (endlich) geändert.
Ganz neu hängt die Wimpelkette in Herbstoptik (ebenso wie diese nach dieser Anleitung genäht). Eine schöne Möglichkeit sich mit einigen der Streichelstoffe zu umgeben.

Dienstag, 25. September 2012

Wie schön, dass du geboren bist

..., kleiner Glücksjunge. :o)

Als Willkommensgruß ist eine Wimpelkette (nach dieser Anleitung) nicht nur hübsch, sondern auch flugs genäht. Klassisches Baby-Blau, da ich einfach mal gegen meinen üblichen rotlastigen Farbtrend nähen wollte und meine blauen Stoffe einfach mehr Kombinationspotential zu bieten hatten als die grünen.



Schon verschenkt und wie immer der Gedanke "Ich glaube, ich brauche auch sowas." ;o)

Dienstag, 11. September 2012

Kronkorken-Upcyling

Im ideen Magazin 3/2012 habe ich u.a. Mini-Kerzen aus Kronkorken entdeckt. Das musste ich direkt mit den Verschlüssen meiner liebsten Fassbrause ausprobieren, die ich somit zur Picknick-Deko upgecyclet habe.


Und so habe ich es gemacht (ohne Bilder, aber Nina hat das Mitmach-Blogging erfunden, und so schließe ich mich an; vor eurem geistigen Auge erscheinen also die fehlenden Photos hiervon):
Aus (alten) Teelichten habe ich die Dochte herausgezogen und in die Kronkorken gestellt. In einer (nicht zu niedrigen) Konservenbüchse habe ich ausreichend Wachsreste gesammelt, die Dose in einen mit etwas Wasser gefüllten Topf gestellt, so dass das Wachs im Wasserbad schmolz. Als das Wachs flüssig war, habe ich die Blechdose aus dem Wasserbad genommen (Topfhandschuh!) und das Wachs vorsichtig in die Kronkorken gegossen. Erkalten lassen. Fertig!
Die Kronkorkenlichte sehen nicht nur hübsch aus, sie brennen (unter Aufsicht!) sogar länger als man vermutet.
Die heutigen Beiträge zu Ninas Upcycling-Dienstag
findet man hier und einen Überblick über alle Ideen hier.

Montag, 10. September 2012

Picknick-Post aus meiner Küche

Uppsala, wo ist die Zeit geblieben? Die 48 Stunden pro Tag, die ich mir momentan wünsche, um all die Pflichten zu erledigen, privaten Termine zu genießen und trotzdem noch Zeit zu haben zum Füße hochlegen & ausschlafen und um auch hier mal endlich wieder in Ruhe vorbeizuschauen. Hachz. Manchmal ist es einfach ein bisschen viel; aber zum Glück ist der größte Batzen bald geschafft. :o)

So wollte ich doch schon längst die Post aus meiner Küche zeigen. Das Thema der 3. Runde lautete "Lasst uns picknicken" und so habe ich nicht nur viele Leckereien für unterwegs von Nanne erhalten, sondern auch selber Kochlöffel, Schneebesen und Pürierstab geschwungen, um ein kleines Picknick-Päckchen aus Corn-Fritters, Mangodip und Nektarinensirup zusammenzustellen.


Den Nektarinen-Sirup habe ich nach diesem Rezept gekocht. Je nach Geschmack variiert man einfach die Ingwer- und die Zuckermenge. Mein Favorit ist ein Schuss Nektarinen-Sirup in Prosecco. Aber man kann ihn auch wunderbar zum Verfeinern von Salatsaucen oder anderen Leckereien verwenden. Mischt man ihn zum Beispiel mit dem Mangodip, hat man im Handumdrehen eine süßsaure Sauce angerichtet.
Der Mangodip aus Salate & Dips (von Cornelia Adam & Verena Böning) ist fruchtig frisch mit einer leicht pikanten Note, da pürierte Mango mit frischer Chili und Schalotte aufgepeppt wird. Er schmeckt ebenso wie die süßsaure Sauce gut zu den Corn-Fritters.




Corn-Fritters sind quasi Mini-Frittatas, die Mais enthalten und schön fluffig sind, da das Eiweiß in Form von Eischnee untergehoben wird. (Das Rezept aus kreative küche 12/2006 - Gäste & Feste habe ich nur leicht abgewandelt, indem ich Mais aus dem Glas verwendet habe und pro Glas Mais ein Viertel der Zutaten.) Für das Picknick habe ich mit einer Ausstechform aus Toastbrotscheiben Herzen ausgestochen, zwischen zwei Toastbrotherzen ein Cornfritter gelegt und alles fixiert mit selbstgemachten Fähnchen-Picksern (aus Zahnstochern und kariertem Geschenkpapier / Werbeprospekt).

Wer sich für die Kerzen im Hintergrund interessiert, die auch Teil des kleinen Picknick-Päckchens waren, schaut einfach morgen nochmal rein...

Und übrigens: Wer noch (Detail-)Fragen zu Rezepten hat: einfach per Kommentar oder Email melden. :o)

Montag, 13. August 2012

Bunte Tomaten

Ich liebe Wassermelone. Schon immer. Und ein Sommer ohne Wassermelone ist undenkbar. Bisher habe ich Wassermelone immer pur genossen, aber auch im Bunten Tomatensalat ist sie lecker erfrischend. (Versuch macht kluch: Ich find Minze super, aber den Salat finde ich ohne Minze besser. )


Sonntag, 5. August 2012

Was für Spießer

Vor einiger Zeit habe ich mal so kleine Maiskolben-Spießchen gekauft, weil ich die so hübsch fand und weil man die ja vielleicht irgendwannnnnnnnnn mal brauchen könnte. Denn ein Maiskolbenesser bin war ich bisher gar nicht. Nun lagen aber in dieser Woche in der Abo-Gemüsekiste neben anderen Leckereien zwei Maiskolben und glücklicherweise auch ein Rezept für Maiskolben in Honig gebacken, so dass ich heute ganz easy peasy sauleckere Maiskolben zaubern konnte.

Maiskolben in Honig gebacken. So einfach geht's: Maiskolben säubern, ggf. halbieren und etwa 10 Minuten in Salzwasser kochen und anschließend gut abtropfen lassen (oder abtrocknen). Butter in einer Pfanne zerlassen. Maiskolben rundherum mit Honig bestreichen und leicht salzen. Die Kolben bei mittlerer Hitze braten, dabei regelmäßig drehen.

Samstag, 30. Juni 2012

Very berry - Post aus meiner Küche


Very berry lautet das aktuelle Thema für Post aus meiner Küche - Runde 2. Aus Übermut (und/weil meinen Terminplan etwas falsch einschätzend ;o) war ich diesmal auch dabei. So habe ich nicht nur ein Potpourri der guten Laune per Post bekommen, sondern auch selber den Kochlöffel geschwungen, so dass sich Beerenriegel, ErdbeerKnusperReis, Johannisbeer-Ziegenkäse-Schnecken und MarzipanBerliner auf die Reise gemacht haben.


Für die Beerenriegel habe ich das Müsliriegelrezept aus Geschenkideen aus der Küche (von Nicole Stich) etwas abgewandelt: statt der Kokosflocken habe ich Kokoschips zusammen mit den Mandelblättern und den kernigen Haferflocken im Ofen leicht angeröstet und für den very berry-Effekt habe ich statt  "normalem" Trockenobst jeweils eine Packung gefriergetrocknete Erdbeeren und Waldbeeren hinzugegeben, bevor mit der Zucker-Honig-Sirup-Butter-Mischung dem Ganzen der notwendige "Kleber" hinzugefügt wurde.
Damit die Riegel länger frisch bleiben, habe ich sie einzeln in Butterbrotpapier eingeschlagen und dieses vor dem Befüllen der Cellophantüte noch ein bissl aufgehübscht. Mit einem Jumbostanzer habe ich aus einem Werbeprospekt (mit etwas festeren Seiten) bunte Etiketten ausgestanzt und mit den Stempeln aus der MaxiDruckerei (ein Flohmarktfund) beschriftet.
 

Lust auf selbstgemachten (weißen) KnusperReis haben mir dieser und dieser Post gemacht; die gefriergetrockneten Erdbeeren habe ich very berry ergänzt. Für den ErdbeerKnusperReis habe ich also weiße Schokolade im Wasserbad geschmolzen, Puffreis und gefriergetrocknete Erdbeeren vermengt und unter die geschmolzene Schokolade gemischt (das Mischungsverhältnis von Schokolade und Knusperreis nach eigenem Geschmack wählen). Anschließend habe ich die Mischung auf Backpapier ausgestrichen, gefriergetrocknete Erdbeeren darauf verteilt und angedrückt und, nachdem die Masse fest geworden war, in Stücke gebrochen.



Die Johannisbeer-Ziegenkäse-Schnecken sind nach einem Rezept (aus Haus der Ideen 2/2012) entstanden, in dem eigentlich Tomaten verwendet werden. Auch wenn Tomaten botanisch gesehen Beeren sind, habe ich sie kurzerhand und very berry gegen Johannisbeeren ausgetauscht (sowie den Ziegenweichkäse gegen Ziegenfrischkäse) und auf dem mit Balsamicocreme-Honig-Thymian bestrichenen Blätterteig zusammen mit gerösteten Pinienkernen verteilt. Aufrollen, in Scheiben schneiden, backen.
Aus Butterbrotstüten habe ich jeweils eine passend große Ecke herausgeschnitten: dann die Schnecken ab in die Ecken. Damit sie nicht zerbröseln und damit sie noch etwas frisch bleiben, reisten die Schnecken im Bügelglas an ihren Zielort.



Es lohnt sich wirklich, hübsche Werbeprospekte aufzuheben. So ein party.-Schriftzug (ursprünglich gartenparty.) im Werbeprosket, der dann auch noch genau aufs Etikett passt, auch die Holzoptik (beim Knusperreis und bei den Müsliriegeln) und die tollen Farbkombinaionen erfreuen meine Bastlerseele. Der wunderschöne Aus meiner Küche-Stempel ist übrigens von hier, die Bänder von hier und hier und das Punkteband recyclt.


Und zu guter Letzt: Für die Marzipan-Berliner habe ich Marzipanrohmasse mit Fruchtaufstrich (hier war es selbstgemachter Himbeer-Brombeer-Aufstrich) verknetet und Kugeln geformt. In diese Kugel drückt man eine Delle, in die man Fruchtaufstrich füllt. Anschließend die Kugel erneut rollen (ggf. weiteres Marzipan über die Öffnung legen). Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen lassen, Marzipankugeln durchziehen und fest werden lassen.

Und übrigens: Wer noch (Detail-)Fragen zu Rezepten hat: einfach per Kommentar oder Email melden. :o)

Dienstag, 12. Juni 2012

Upcycling-Brosche

Ein großer alter Lederknopf, ein Rest einer alten Jeans, eine Broschennadel und Nadel & Faden: mehr brauchte es nicht, um fix eine Brosche zu basteln.


Aus dem Jeansstoff habe ich zwei unterschiedlich große Kreise ausgeschnitten, die etwas größer sind als der Knopf. Die beiden Blautöne erhält man ganz einfach, indem man bei einen Jeanskreis die linke Seite, bei dem anderen Kreis die rechte Stoffseite nach oben legt. Die Jeansstücke habe ich aufeinandergelegt und nur durch das Aufnähen des Knopfes verbunden. Die Broschennadel kann man auf der Rückseite dabei direkt mit annähen.

Die heutigen Beiträge zu Ninas Upcycling-Dienstag
findet man hier und einen Überblick über alle Ideen hier.

Dienstag, 5. Juni 2012

Häkel-Projekt

Seit einiger Zeit bewundere ich die hübschen Häkeldecken, die in diversen Blogs präsentiert werden. Vor Ostern habe ich dann auch die farblich zu mir und dem Interieur passende Wolle aufgespürt. Ich war von den Farben sogar so angetan, dass ich zu Ostern direkt ein bissl davon für ein anderes, schnelles Projekt verbraucht habe. Am letzten Samstag habe ich dann aber beim Stricktreff endlich die Hexagon-Anleitung probegehäkelt. Ich brauchte ein bisschen, um zu verstehen, dass mit den Noppen in der zweiten Runde das gemeint ist, was ich im letzten Winter als Büschelmaschen kennengelernt habe, nur dass diese fünf Schlaufen haben. Von den drei Probehexagons hat nur eines die Heimreise antreten dürfen und auch bei diesem gefiel mir der Übergang an den Runden noch nicht. Nun habe wie in dieser Anleitung (in der die Büschelmaschen übrigens Puff-Stich heißen, aber das sei nur am Rande bemerkt) empfohlen, die Runden vor dem Farbwechsel mit einem durchgezogenen Faden beendet und die nächste Farbe mit einer Kettmasche angefügt.


Anmerkung: Denkt euch das Knallrot wie Knallrot und nicht wie eine Pinkvariante ;o)

Mit den sechs Hexagons habe ich nun (u.a. auf dem Weg zur Arbeit und zurück; ein Hoch auf den öffentlichen Nahverkehr! :o) alle Farbvarianten probegehäkelt und für gut befunden. Jetzt werde ich mich wohl entscheiden müssen, wie groß die Decke werden soll, damit ich ausrechnen kann, welche Wollvorräte ich anhäufen muss. Aber vielleicht sollte ich vorher noch das Verbinden der Hexagons erproben...

Dienstag, 22. Mai 2012

Fußballfieber


Ein Turnbeutel passend zum Fußballfieber - nicht allein wegen der anstehenden EM, sondern weil nun Kicken angesagt ist beim künftigen Turnbeutelbesitzer. Nachdem ich heute die fehlende Kordel und den Kordelzugstopper in Schwarz besorgt habe, ist der Beutel endlich parat fürs Fotoshooting.


Genäht habe ich den Turnbeutel genauso wie hier, sogar der rote Außenstoff ist der gleiche (auch wenn es die Farbwiedergabe der Bilder nicht vermuten lässt). Damit die Fußball-Applikationen auf der Vorderseite plastischer wirken, habe ich Volumenvlies (ohne Nahtzugabe) auf die linke Seite der Stoffkreise gebügelt und anschließend die Bälle in mehreren Runden freihand aufgenäht.

Dank der Möglichkeit Flockfolie  auch plattenweise kaufen zu können (Anleitung und Bezugsquelle wie hier), habe ich die Turnbeutelrückseite wie ein Trikot gestaltet.


Um eine gleichmäßige Beschriftung zu erzielen, habe ich den Text nicht freihand vorgezeichnet, sondern für die Vorlage mein Text- und mein Bildbearbeitungsprogramm genutzt. Da im Textprogramm die Schriftgröße beschränkt ist und damit viel zu klein für meine Zwecke war, habe ich die gewünschten Lettern mittels Bildschirmkopie in mein Bildbearbeitungsprogramm übertragen und dort entsprechend vergrößert, so dass ich mir anschließend geeignet große Vorlagen zum Vorzeichnen meines Veloursmotivs ausdrucken konnte.

Sonntag, 20. Mai 2012

Erdbeerglück


Yummie, yummie! Ich denke, heute werde ich mich für den Rest des Tages ausschließlich an diesem Kuchen laben. ;o)

Gestern hatte ich auf dem Rheinauen-Flohmarkt Glück und habe neben anderen Schätzen eine kleine Obsttortenbodenform erstanden und diese heute morgen direkt eingeweiht. Dazu habe ich das folgende Rezept -wie üblich bei kleinen Kuchen- einfach halbiert.

Für einen Tortenboden wird aus 250 g Mehl, 125 g Butter, 100 g Zucker, 1 P. Vanillezucker, 2 Eiern, 2 TL Backpulver und 1 EL Wasser ein Mürbeteig hergestellt, dieser in die gefettete Bodenform gefüllt und bei 175°C etwa 25 Minuten gebacken.

Auf den ausgekühlten Boden habe ich nicht direkt die Erdbeeren verteilt, sondern zunächst eine Schicht "dicke" Vanillesauce gegeben, dazu habe ich das Saucenpulver nur mit der Hälfte der angegeben Menge Milch zubereitet, so hat das Ganze eher Puddingkonsistenz. Über die Erdbeeren habe ich abschließend noch einen Marmeladenguss (hier gesehen) geträufelt. - Übrigens: mehr Sonntagssüß wird heute unter anderem hier gesammelt.

Montag, 14. Mai 2012

An apple a day



Nach Jahren habe ich - bis auf diverse Karnevalskostüme- wieder ein Kleidungsstück genäht. Es ist eine Oona in Größe 110/116 (also nicht für mich, sondern für ein anderes entzückendes Mädchen :o), so dass die Menge an Stoff und die Anzahl der Nähte überschaubar und das ganze fix genäht ist.

Damit man auch Platz für ein Taschentuch für kleine Schätze hat, wurde auf dem Vorderteil eine Brusttasche ergänzt. Ich habe sie doppelt aus dem gewünschten Stoff und ein Mal aus Vlieseline (ohne Nahtzugabe) zugeschnitten, Vlieseline aufgebügelt, die Stoffe rechts auf rechts zusammengenäht und dabei eine Wendeöffnung an der Oberkante gelassen. Nach dem Wenden habe ich die Tasche an der Oberkante abgesteppt (wodurch die Wendeöffnung geschlossen wird) und auf dem Vorderteil (entlang der Rundung) festgenäht.


Als Verschluss bei dem Kinderkleid schienen Druckknöpfe am praktischsten. Ich habe (silberne) Jersey-Druckknopfringe angebracht und zur Zierde darüber bunte Knöpfe (von hier) festgenäht. - Durch Zufall (ich verwende gerne farbige Druckknopfringe als Verschluss, so wie hier und hier und hier) habe ich festgestellt, dass der Verschluss am "stabilsten" ist, wenn der Pin auf der Seite angebracht wird, an der man beim Öffnen zieht. Vielleicht ist das aber auch schon allgemein bekannt...

Sonntag, 13. Mai 2012

Bananenwertstoffhof

Ich habe ein gespaltenes Verhältnis zu Bananen. Ich mag sie wirklich gerne, außer wenn sie zu sehr nach Banane schmecken. ;o) Wobei dies nicht nur am Geschmack liegt, sondern vor allem auch an der mir unangenehmen Konsistenz. Einzig als gebratene Bananen hatten überreife Bananen bisher noch eine Chance bei mir.


Aus dringendem Anlass (vier kleine braunstippige Bananen grinsten mich unverhohlen an) wurde eine erste Alternative aus dem Topf der Bananenverwertungsideen erfolgreich getestet: Bananenmuffins (nach diesem Rezept). Wie man sieht, war der Test erfolgreich. - Übrigens: mehr Sonntagssüß wird heute unter anderem hier gesammelt.

Sonntag, 6. Mai 2012

Minzfrische

Letzte Woche habe ich Minzquark probiert und war direkt so angetan, dass ich heute versucht habe ihn nachzurühren. Im Netz habe ich kein passendes Rezept gesehen, deswegen habe ich selber gebastelt. Die drei entscheidenden Zutaten Minzschokolade, Minzblätter und Kokosraspel waren mir zum Glück verraten worden.


Für den Minzquark habe ich 500 g Quark mit Milch cremig gerührt, einige Pfefferminzblätter und  eine Tafel Pfefferminzschokolade zerhackt und mit 3-4 Eßlöffeln Kokosraspeln unter den Quark gerührt.

Mir schmeckt er gut, so frisch minzig schokoladig. Bei Kokosraspeln bin ich immer ein bisschen skeptisch vorsichtig, da sie mir in zu großen Dosen schnell verleidet sind, aber hier geben sie dem Dessert zusammen mit der Schoki, die die Minzfüllung umhüllte, den gewissen Biss.  - Übrigens: mehr Sonntagssüß wird heute unter anderem hier gesammelt.

Dienstag, 1. Mai 2012

Schneller Gürtel


Schon seit einiger Zeit brauche ich dringend einen neuen Gürtel. Ursprünglich wollte ich dafür einen schönen Stoff vernähen. Aber zum einen konnte ich mich für keinen so recht entscheiden, zum anderen -noch inspiriert von den Schönheiten auf dem DesignGipfel - kam mir plötzlich in den Sinn, letztens alte Fahrradschläuche neben der Werkzeugkiste gesehen zu haben. Ein schmaler Schlauch (zum Teil geflickt, aber komplett, war wohl das Ventil defekt) und ein großes Stück von einem etwas breiterem (wahrscheinlich vom alten Hollandrad) harrten der Dinge und sahen ihrer Reinkarnation als Fahrradflicken entgegen.
Stattdessen habe ich den schmalen Fahrradschlauch zweckentfremdet, denn die Breite passte perfekt zur Gürtelschnalle (von hier) und die Länge war größer als der Taillenumfang + x.
Zunächst habe ich versucht den Schlauch platt zu bügeln (mit Backpapier drüber und drunter). Effekt jedoch gleich Null! Also auf beiden Seite mit kontrastfarbigem Garn abgesteppt. Mit einem Teflonfüßchen geht das wirklich problemlos.


Von dem breiteren Schlauch habe ich ein Stück abgeschnitten, den Gürtel durchgezogen, so dass es mir als Schlaufe für das überstehende "+x-"Gürtelstück dient. Versäubern oder säumen ist praktischerweise bei Gummi nicht nötig.
Das Metallstück für das Gürtelende habe ich mit einer Zange (abgepolstert mit Filz, damit nix verschrammt) angebracht; an der Gürtelschnalle muss man den Gürtel nur durchziehen und festklemmen. Das ist wirklich mal angenehm einfach.


Die heutigen Beiträge zu Ninas Upcycling-Dienstag
findet man hier und einen Überblick über alle Ideen hier.

Sonntag, 15. April 2012

Lichtblicke am Sonntag


Die Ferien neigen sich leider dem Ende zu, aber zum Glück versüßen Kaffee und Apfel-Pistazienkuchen ein bisschen die Schreibtischarbeit. Toll, wenn man ausreichend viel Sonntagssüß gebacken (nämlich hier) und einige Stücke eingefroren hat. Dieser Kuchen ist nämlich auch in der aufgetauten Version seeeehr lecker. --- Mehr Sonntagssüß wird unter anderem heute hier gesammelt.

Außerdem kuschelt sich um meinen Hals mein neuer Loop. Gestern abend fix nach diesem Freebook von Leuchtzeichen genäht, wobei ich (nur) zwei verschiedene Stoffe für die Außen- und Innenseite verwendet habe. Zwar ist der Loop ohne Fleece oder Jersey genäht, aber trotzdem schön muckelig.  Je nachdem wie ich mir den Schal um den Hals wickle, sieht man vor allem Sterne...oder Pünktchen...oder beides gleichermaßen.


Tragefotos -egal ob ich mit Spiegel, Selbstauslöser oder welcher Technik auch immer arbeite- sehen bei mir immer naja aus. Schrecklich unscharfe Bilder, auf einen passenden Ausschnitt verkleinert, ergeben mit dem GiMP-Filter "Altes Foto" immerhin ein vorzeigbares Ergebnis.