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Dienstag, 27. März 2012

Kindheit nachbasteln


Als ich letztens dieses Gänseblümchen-Pompon mittels dieser Methode ganz fix fertig gestellt habe, kam mir der Marienkäfer-Pompon in den Sinn, den ich als Kind gebastelt habe. Ich kann mich nicht mehr erinnern, wo mein wolliger Käfer verblieben ist, aber die Methode war noch klar, so dass nun dieses kleine Kerlchen den Perlhyazinthentopf bewohnt.

Für alle, die es interessiert, habe ich während des Heranwachsens des Marienkäfer-Pompons ein paar Photos geschossen.

Man braucht: rote Wolle, schwarze Wolle, Nadel (durch das Öhr sollte die Wolle hindurchpassen), (dünne) Pappe, Schere, etwas Papier, Kleber, Stift, Zirkel (oder runde Gegenstände als Schablone)

Mit dem Zirkel auf Pappe Kreise -wie in der Abbildung- aufzeichnen. Hier hat der jeweils äußere Kreis den Durchmesser 4 cm, der innere Kreis den Durchmesser 2 cm.


Die Pappscheiben ausschneiden.


Die beiden Pappscheiben aufeinanderlegen und die rote Wolle -wie in der Zeichnung zu sehen- um die Scheibe wickeln. Hierbei kann die Wollnadel hilfreich sein, insbesondere wenn das Loch immer enger wird.


Mehrere Runden rote Wolle um die Scheibe wickeln. Dabei jedoch ein Ecke nicht mit der roten, sondern mit der schwarzen Wolle umwickeln.


Solange die Wolle um die Scheiben wickeln bis das innere Loch (fast) komplett ausgefüllt ist.


Dann die Wolle am Rand entlang (zwischen den Scheiben) aufschneiden.



Die Scheiben einschneiden, so dass man sie entfernen kann. Dann dort, wo die Scheiben waren, einen schwarzen Wollfaden um den Pompon herumführen, knoten und so fest ziehen, dass der Pompon seine Form annimmt.
Den Wollfaden erneut (ggf. mehrfach) um den Pompon herumführen, so dass man ihn sehen kann, da er die Mitte zwischen den Flügeln darstellt.


Den Pompon noch ein bisschen in Form schneiden. Die Augen und die "Glückspunkte" aufkleben, nach Belieben auch noch Fühler oder Füße ergänzen.
Ich habe hier für die Augen Locherreste bemalt und für die Punkte Wollstückchen genommen.



Im ersten Moment hatte ich die Befürchtung, dass der Käfer schrecklich kitschig ist, aber als dann so aus dem Topf herauslugte, hat er mich doch um den nicht vorhandenen Finger gewickelt. ;o)

Freitag, 23. Dezember 2011

Memory-Magnete

Als Kind habe ich Memory geliebt und bis heute mag ich die Motive unseres Memoryspiels. Da ich das Original zu schade fand, um damit zu basteln, war es umso schöner, als ich im Sommer ein Exemplar von genau diesem Memory auf dem Flohmarkt gefunden habe.


Sehr hübsch eignen sich Memory-Magnete als Mitbringsel bzw. wenn man noch ein kleines selbstgemachtes Geschenk sucht.

Man braucht: Memorykarten, selbstklebende Magnetfolie, Cutter, Schere, Lineal, Schneideunterlage.


Memorykarten abmessen und die Magnetfolie in passender Größe zurechtschneiden. Das Abmessen und Zuschneiden in einem Schritt ist sehr schwierig, da die Folie relativ dick und hart, zugleich jedoch sehr rutschig ist.


Daher ist es günstiger, beim Abmessen mit dem Cutter nur leicht in entsprechender Entfernung die Magnetfolie anzuschneiden

und erst anschließend entlang der vorgeritzten Markierung die Magnetfolie durchzuschneiden.


Entsprechend für die weitere(n) Kante(n) verfahren.


Die Abmessungen an der Memorykarte noch einmal überprüfen, indem man beides hintereinanderhält, und ggf. die Größe der Magnetfolie mit dem Cutter oder der Schere korrigieren.


Schutzfolie abziehen


und Memorykarte auf der Magnetfolie anbringen und festdrücken.


Samstag, 26. November 2011

Tutorial für Teelichtsterne


Weihnachtszeit ist Kerzenzeit! Und selbst wenn man rote Teelichte hat, sind diese mit einem hübschen Drumherum noch hübscher. Finde ich. Und sie lassen sich auch hübsch als kleines weihnachtliches Mitbringsel verschenken (so wie dies hier auch). Wer nachbasteln möchte, für den gibt es die Vorlage im pdf-Format HiER und im folgenden das zugehörige TUTORiAL!

Man braucht: Teelichte, Fotokarton, Schere, Cutter, Vorlage, Bleistift, ggf. Geodreick


Die Sternvorlage auf den Fotokarton übertragen (abpausen / eine Schablone anfertigen / drucken, jedoch nur wenn der Drucker Fotokarton mag; meinem Drucker ist er zu dick).
Ich selber übertrage nur die Ecken und Winkel mit Hilfe der Vorlage und ergänze dann die Außenkanten mit Hilfe eines Lineals und die inneren Schnittkanten mit Hilfe des Geodreiecks (die Innenkanten haben 0,5cm Abstand zu den Außenkanten und beginnen jeweils auf Höhe der Winkel).


Innere Schnittkanten mit dem Cutter schneiden.



Äußere Kanten mit der Schere schneiden.


Die inneren Zacken jeweils mit der Schere - wie unten auf dem Bild zu sehen - so nachschneiden, dass jeweils ein kleiner Zwischenraum zwischen den inneren und den äußeren Zacken entsteht, der zur Spitze hin breiter wird.
Ich kann am besten die jeweils rechte Seite der Innenzacke schneiden. Wenn ich die linke Seite schneiden möchte, drehe ich den Stern um, so dass die linke Seite zur rechten Seite wird.


Nun wird das Teelicht eingesetzt.
Nicht alle Teelichte scheinen denselben Durchmesser zu haben, sie weichen zum Teil (minimal) voneinander ab. Durch Aufsetzen des Teelichts auf die Vorlage kann man die Größe des Teelichts mit dem (äußeren) Kreis vergleichen und gegebenfalls die Kreisgröße auf der Vorlage anpassen.


Den inneren Kreis auschneiden und dann den Fotokarton von diesem Loch ausgehend bis zum äußeren Kreis mehrfach einschneiden.
Wenn man sich unsicher ist, ob der Teelichtdurchmesser genauso groß ist, wie der der Vorlage, schneidet einfach ein bisschen weniger weit ein. Nachträglich kann man die Einschnitte noch verlängern. Dies sollte man im Falle einer zu kleinen Öffnung auf jeden Fall machen, da der Stern sonst beim Einsetzen des Teelichts einreißt.



Die Strahlen biegt man vorsichtig in Richtung Unterseite (es bietet sich die mit den Hilfslinien versehene Seite als Unterseite an, dann kann man sich das Radieren sparen) und setzt anschließend das Teelicht ein. Wenn das Teelicht zu groß ist, geht man wie oben beschrieben vor.


Natürlich kann man den Kreis auch komplett ausschneiden und das Teelicht hineinsetzen. Die andere Variante hält, meiner Meinung nach, jedoch besser.

Nun nur noch die Außenzacken ein bisschen nach unten und die Innenzacken ein bisschen nach oben biegen und fertig ist der Teelichtstern!


Alternativ kann man natürlich die Sterne anmalen, bekleben, Motive daraus ausstanzen,...
Schön sieht auch ein Mix aus weißem Teelicht und rotem Karton aus. Oder weißes Teelicht und weißer Karton,... Oder Tannenbäume, oder Herzen, oder...

Viel Spaß beim vorweihnachtlichen Basteln!

Und bitte denkt daran, die Teelichtsterne nur unter Aufsicht brennen zu lassen, da Teelichte zuweilen unberechenbar sind und dann Papier in unmittelbarer Umgebung Feuer fangen kann.

Sonntag, 13. November 2011

Tutorial für Mini-Hexenhäuschen

Ab dem Martinstag beginne ich mich allmählich auf die Adventszeit einzustimmen. Zur Adventszeit und zu Weihnachten gehören für mich irgendwie auch diese tollen Lebkuchen-Hexenhäuser, die meine Patentante tatsächlich mehrere Jahre für ihre Nichten & Neffen (je eins pro Familie) gebacken und gebaut hat.
An so ein großes Lebkuchen-Hexenhaus habe ich mich bisher nicht herangewagt, aber immer mal wieder zur Weihnachtszeit "klebe" ich Mini-Hexenhäuschen zusammen, weil sie sich einfach so schön als kleine Geschenke/Mitbringsel eignen.

Und für alle, die auch kleine selbstgemachte Geschenke mögen, gibt es heute ein Tutorial, wie man ein Mini-Hexenhäuschen bauen kann.

Man braucht pro Hexenhäuschen:
1 Doppelkeks
1,5 Dominosteine
2 Schoko-Waffel-Blättchen
1 Gummibärchen (am besten einige Tage vorher die Tüte öffnen, dann sind die Bärchen härter)
0,5 Stafette (kleine dragierte Lakritzstange)
Kuvertüre / Schokolade (alternativ: Zuckerguss)
Puderzucker
Klarsichtbeutel (oder Klarsichtfolie) & Geschenkbändchen zum Verpacken

Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen.


Einen Dominostein diagonal durchschneiden.


Die Schnittfläche mit Kuvertüre bestreichen


und den Dreiecksstein auf den ganzen Dominostein kleben.


Die Unterseite des Häuschens mit Kuvertüre bestreichen und dieses auf den Doppelkeks kleben.


Das "Dachgeschoss" des Dominosteinhäuschens mit Kuvertüre bestreichen


und die beiden Waffelblättchen festdrücken. Die Waffelblättchen so (wie im Bild) anbringen, dass die Riffelung quer verläuft. Dann bleibt der "Schnee" besser hängen. Manchmal muss man die Waffelblättchen, damit sie nicht abrutschen, noch ein kleines Weilchen festhalten, bis die Kuvertüre fest geworden ist.


Die Lakritzstafette mit dem Messer halbieren


und mit Kuvertüre auf dem First festkleben.


Ebenso das Gummibärchen mit Kuvertüre vor dem Häuschen befestigen.


Nun schneit es Puderzucker!

Zum Verschenken ist das Verpacken hilfreich. Früher habe ich aus Klarsichtfolie passend große Quadrate zugeschnitten. Inzwischen bevorzuge ich Klarsichtbeutel. Damit man das Häuschen gut hineinbugsieren kann, ohne dass es zusammenfällt (der Schornstein und das Gummibärchen kippen am leichtesten um), gehe ich wie folgt vor:


Das Cellophantütchen an den Seiten mit der Schere aufschneiden und es dann aufstellen.


So kann man das Hexenhäuschen auf den Cellophanboden stellen.


Nun nur noch mit einem Bändchen verschließen.


Fertig! :o)


So ein Hexenhäuschen kann man lecker essen (manche Beschenkte machen das auch innerhalb von 5 bis 90 Minuten nach der Übergabe ...  nur zur Info für alle, die sich im Vorhinein auf so etwas seelisch einstellen möchten) oder auch unendlich lange stehen lassen. Bei mir steht stand heute noch eins vom letzten Jahr.


Mehr Sonntagssüßes kann man hier anschauen
und dort wird heute gesammelt.