Sonntag, 13. November 2011

Tutorial für Mini-Hexenhäuschen

Ab dem Martinstag beginne ich mich allmählich auf die Adventszeit einzustimmen. Zur Adventszeit und zu Weihnachten gehören für mich irgendwie auch diese tollen Lebkuchen-Hexenhäuser, die meine Patentante tatsächlich mehrere Jahre für ihre Nichten & Neffen (je eins pro Familie) gebacken und gebaut hat.
An so ein großes Lebkuchen-Hexenhaus habe ich mich bisher nicht herangewagt, aber immer mal wieder zur Weihnachtszeit "klebe" ich Mini-Hexenhäuschen zusammen, weil sie sich einfach so schön als kleine Geschenke/Mitbringsel eignen.

Und für alle, die auch kleine selbstgemachte Geschenke mögen, gibt es heute ein Tutorial, wie man ein Mini-Hexenhäuschen bauen kann.

Man braucht pro Hexenhäuschen:
1 Doppelkeks
1,5 Dominosteine
2 Schoko-Waffel-Blättchen
1 Gummibärchen (am besten einige Tage vorher die Tüte öffnen, dann sind die Bärchen härter)
0,5 Stafette (kleine dragierte Lakritzstange)
Kuvertüre / Schokolade (alternativ: Zuckerguss)
Puderzucker
Klarsichtbeutel (oder Klarsichtfolie) & Geschenkbändchen zum Verpacken

Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen.


Einen Dominostein diagonal durchschneiden.


Die Schnittfläche mit Kuvertüre bestreichen


und den Dreiecksstein auf den ganzen Dominostein kleben.


Die Unterseite des Häuschens mit Kuvertüre bestreichen und dieses auf den Doppelkeks kleben.


Das "Dachgeschoss" des Dominosteinhäuschens mit Kuvertüre bestreichen


und die beiden Waffelblättchen festdrücken. Die Waffelblättchen so (wie im Bild) anbringen, dass die Riffelung quer verläuft. Dann bleibt der "Schnee" besser hängen. Manchmal muss man die Waffelblättchen, damit sie nicht abrutschen, noch ein kleines Weilchen festhalten, bis die Kuvertüre fest geworden ist.


Die Lakritzstafette mit dem Messer halbieren


und mit Kuvertüre auf dem First festkleben.


Ebenso das Gummibärchen mit Kuvertüre vor dem Häuschen befestigen.


Nun schneit es Puderzucker!

Zum Verschenken ist das Verpacken hilfreich. Früher habe ich aus Klarsichtfolie passend große Quadrate zugeschnitten. Inzwischen bevorzuge ich Klarsichtbeutel. Damit man das Häuschen gut hineinbugsieren kann, ohne dass es zusammenfällt (der Schornstein und das Gummibärchen kippen am leichtesten um), gehe ich wie folgt vor:


Das Cellophantütchen an den Seiten mit der Schere aufschneiden und es dann aufstellen.


So kann man das Hexenhäuschen auf den Cellophanboden stellen.


Nun nur noch mit einem Bändchen verschließen.


Fertig! :o)


So ein Hexenhäuschen kann man lecker essen (manche Beschenkte machen das auch innerhalb von 5 bis 90 Minuten nach der Übergabe ...  nur zur Info für alle, die sich im Vorhinein auf so etwas seelisch einstellen möchten) oder auch unendlich lange stehen lassen. Bei mir steht stand heute noch eins vom letzten Jahr.


Mehr Sonntagssüßes kann man hier anschauen
und dort wird heute gesammelt.

Kommentare:

Fräulein Vintage hat gesagt…

Was für eine süße Idee und vor allem was für eine leckere Idee!

LG Jen

Steffi hat gesagt…

Die sind einfach super! Meine Tochter wäre hingerissen - merk ich mir also unbedingt! :-)

Rosa Rood hat gesagt…

Oja, dies ist auch eine nette Variante….ich hab' die damals *hust* immer in der Kita mit den Kindern hergestellt und vorletztes jahr auch mal mit meinen eigenen…, aber deins ist architektonisch schöner ;O)
Groetjes,
Maren

unterwegsinsachengenuss hat gesagt…

Klasse Idee, danke fürs Teilen:)
Herzliche Grüße, Daniela

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