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Sonntag, 9. Dezember 2012

In der Weihnachtsschickerei - Post aus meiner Küche

Advent, Advent!  Mit dem zweiten Adventswochende kehrt hier endlich etwas Ruhe ein und vor allem habe ich Zeit, einfach mal ein Wochenende NUR Dinge zu machen, auf die ich Lust habe. Schön das!
Nachdem ich gestern zum Einstieg in dies feine Wochenende mit Nina und dem kleinen Krawallix :o) zu Besuch in Steffis Werkstatt war und wir anschließend noch auf dem Holy Shit Shopping in Köln vorbeigeschaut haben, ohne eigene Bilder präsentieren zu können (Nina hat im Gegensatz zu mir auch Photos während unseres Ausflugs gemacht; meine Kamera schlummerte faul in meiner Tasche...), gibt es vom heutigen Tag ebenfalls keine Bilder, aber endlich meinen Beitrag zur vierten Runde von Post aus meiner Küche, der der sich bereits vor dem ersten Advent auf den Weg zu meiner Tauschpartnerin Rike gemacht hatte.

Der PAMK-Tauschzeitraum (26.11.-1.12.) war "Schuld", dass es hier bereits vor dem ersten Advent herrlich nach Zimtsternen duftete. Denn ohne diese Leckerei konnte durfte mein Tauschpaket nicht auf den Weg zu meiner Tauschpartnerin gehen, gehören diese Plätzchen doch schon seit vielen vielen Jahren zu meinen Favoriten und seitdem mag ich keine gekauften Zimtsterne mehr essen.


In diesem Jahr gab es erstmals unterschiedlich große Sterne und Sternschnuppen.

Wer Zimtsterne backen mag und kein (gutes) Rezept hat: Man braucht 4 Eiweiß, 300 g Puderzucker, 1 TL Zitronensaft, 500-600  g gemahlene Mandeln, 2 gehäufte TL Zimt. - Man schlägt die Eiweiße
steif, und lässte unter ständigem Schlagen langsam den gesiebten Puderzucker einrieseln und gibt tropfenweise den Zitronensaft zugeben. Vom Eischnee gibt man 5-7 Esslöffel in eine Schüssel und stellt  diese mit einem feuchten Tuch bedeckt beiseite. - Man hebt 450 g Mandeln zusammen mit dem Zimt vorsichtig unter den Eischnee. Die Arbeitsplatte (und das Nudelholz) werden mit Mandeln (!!!) bestreut. Wenn der Teig noch zu feucht ist, ggf. weitere Mandeln unterkneten (nur Mandeln, NiE Mehl). Man rollt von dem Teig vorsichtig - er kann sehr leicht einreißen - kleine Portionen 5 mm dick aus, sticht Sterne aus und legt sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Die Sterne bestreicht man (nicht zu dünn; der Teig sollte nicht mehr durchschimmern) mit dem restlichen Eischnee, das man zuvor beiseite gestellt hat. - Im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene bei 160°C 25 Minuten backen.


Aber neben dem Zimtsternen waren noch weitere Weihnachtsbäckereien im Tauschpaket. So auch zwei Mini-Panettone, die ich nach diesem Rezept gebacken habe, jedoch leicht abgewandelt. Im letzten Schritt habe ich 80 g getrocknete Apikosen, 60 g getrocknete Cranberries und 60 g Pinienkerne gehackt und dem Hefeteig zugefügt (an Stelle von Schokolade/Nussnougat/Haselnüssen/Cranberries). Statt kleiner Souffleförmchen kann man übrigens auch gut Weckgläser als Form nehmen. Das kleine "Brot von Toni" schmeckt auch noch nach einigen Tagen wirklich gut. Na, wenn das mal nicht ein gutes Auswahlkriterium für ein (weihnachtliches) Geschenk aus der Küche ist! :o)

Und oben links in der Weihnachtskeksdose steht das bereits verpackte Mini-Hexenhäuschen,...


.... hier noch einmal in der unverpackten Variante. Ein Tutorial, wie man ein solches Häuschen "basteln" kann, gibt es dort.

Und zu guter letzt wurden Honig, Zimt & Mandelkern in das Paket gesteckt; allerdings als fein verpackte selbstgebackene Lebkuchen.


Für die Lebkuchen braucht man: 250 g Honig, 250 g brauner Zucker, 150 g Butter, 100 g gemahlene Mandeln, 400 g Mehl (+ Mehl zum Ausrollen), 1 TL Zimt, 2 TL Lebkuchengewürz, abgeriebene Schale von ½ Zitrone, 1 EL Kakao, 1 Ei, 1 TL Pottasche, 2 EL Rum (oder Wasser); nach Bedarf: geschälte Mandeln; Puderzucker + Zitronensaft (für den Zuckerguss)

Man erhitzt unter Rühren den Honig mit dem Zucker und der Butter in einem Topf, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Man füllt die Masse in eine Rührschüssel um lässt sie abkühlen. Man gibt Mandeln, Mehl, Gewürze und Ei dazu und knetet alles gründlich durch. - In einer Tasse verrührt man die Pottasche mit dem Rum, bis sie sich vollständig aufgelöst hat. Man knetet dies ebenfalls unter den Teig, bis er glänzt und nicht mehr (allzu) klebrig ist. - Man wickelt den Teig in Frischhaltefolie ein und lässt ihn mindestens 4 Stunden (am besten über Nacht) im Kühlschrank ruhen. So wird der Teig schön fest und formbar.
Den Teig rollt man portionsweise 5 mm dick aus und sticht Plätzchen aus. Nach Wunsch verziert man diese mit geschälten Mandeln. (Zum Schälen übergießt man Mandeln mit kochend heißem Wasser, lässt dies einige Zeit stehen, gießt das Wasser ab und kann dann die Mandeln leicht aus der Schale herausdrücken.) Oder man "druckt" adventliche Grüße auf die Lebkuchen (zum Beispiel hiermit).
Die Lebkuchen im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene bei 180°C 18 Minuten backen.  Nach dem Auskühlen kann man sie nach Wunsch mit Zuckerguss verzieren.
Die Lebkuchen sind nach dem Auskühlen hart; wenn man sie an der Luft liegen lässt werden sie angenehm weich. Übrigens: Der Lebkuchenteig hält im Kühlschrank mehrere Tage, so dass man ihn gut vorbereiten und nach Bedarf backen kann.

Und übrigens: Wer noch (Detail-)Fragen zu Rezepten hat: einfach per Kommentar oder Email melden. :o)

Montag, 10. September 2012

Picknick-Post aus meiner Küche

Uppsala, wo ist die Zeit geblieben? Die 48 Stunden pro Tag, die ich mir momentan wünsche, um all die Pflichten zu erledigen, privaten Termine zu genießen und trotzdem noch Zeit zu haben zum Füße hochlegen & ausschlafen und um auch hier mal endlich wieder in Ruhe vorbeizuschauen. Hachz. Manchmal ist es einfach ein bisschen viel; aber zum Glück ist der größte Batzen bald geschafft. :o)

So wollte ich doch schon längst die Post aus meiner Küche zeigen. Das Thema der 3. Runde lautete "Lasst uns picknicken" und so habe ich nicht nur viele Leckereien für unterwegs von Nanne erhalten, sondern auch selber Kochlöffel, Schneebesen und Pürierstab geschwungen, um ein kleines Picknick-Päckchen aus Corn-Fritters, Mangodip und Nektarinensirup zusammenzustellen.


Den Nektarinen-Sirup habe ich nach diesem Rezept gekocht. Je nach Geschmack variiert man einfach die Ingwer- und die Zuckermenge. Mein Favorit ist ein Schuss Nektarinen-Sirup in Prosecco. Aber man kann ihn auch wunderbar zum Verfeinern von Salatsaucen oder anderen Leckereien verwenden. Mischt man ihn zum Beispiel mit dem Mangodip, hat man im Handumdrehen eine süßsaure Sauce angerichtet.
Der Mangodip aus Salate & Dips (von Cornelia Adam & Verena Böning) ist fruchtig frisch mit einer leicht pikanten Note, da pürierte Mango mit frischer Chili und Schalotte aufgepeppt wird. Er schmeckt ebenso wie die süßsaure Sauce gut zu den Corn-Fritters.




Corn-Fritters sind quasi Mini-Frittatas, die Mais enthalten und schön fluffig sind, da das Eiweiß in Form von Eischnee untergehoben wird. (Das Rezept aus kreative küche 12/2006 - Gäste & Feste habe ich nur leicht abgewandelt, indem ich Mais aus dem Glas verwendet habe und pro Glas Mais ein Viertel der Zutaten.) Für das Picknick habe ich mit einer Ausstechform aus Toastbrotscheiben Herzen ausgestochen, zwischen zwei Toastbrotherzen ein Cornfritter gelegt und alles fixiert mit selbstgemachten Fähnchen-Picksern (aus Zahnstochern und kariertem Geschenkpapier / Werbeprospekt).

Wer sich für die Kerzen im Hintergrund interessiert, die auch Teil des kleinen Picknick-Päckchens waren, schaut einfach morgen nochmal rein...

Und übrigens: Wer noch (Detail-)Fragen zu Rezepten hat: einfach per Kommentar oder Email melden. :o)

Montag, 13. August 2012

Bunte Tomaten

Ich liebe Wassermelone. Schon immer. Und ein Sommer ohne Wassermelone ist undenkbar. Bisher habe ich Wassermelone immer pur genossen, aber auch im Bunten Tomatensalat ist sie lecker erfrischend. (Versuch macht kluch: Ich find Minze super, aber den Salat finde ich ohne Minze besser. )


Sonntag, 5. August 2012

Was für Spießer

Vor einiger Zeit habe ich mal so kleine Maiskolben-Spießchen gekauft, weil ich die so hübsch fand und weil man die ja vielleicht irgendwannnnnnnnnn mal brauchen könnte. Denn ein Maiskolbenesser bin war ich bisher gar nicht. Nun lagen aber in dieser Woche in der Abo-Gemüsekiste neben anderen Leckereien zwei Maiskolben und glücklicherweise auch ein Rezept für Maiskolben in Honig gebacken, so dass ich heute ganz easy peasy sauleckere Maiskolben zaubern konnte.

Maiskolben in Honig gebacken. So einfach geht's: Maiskolben säubern, ggf. halbieren und etwa 10 Minuten in Salzwasser kochen und anschließend gut abtropfen lassen (oder abtrocknen). Butter in einer Pfanne zerlassen. Maiskolben rundherum mit Honig bestreichen und leicht salzen. Die Kolben bei mittlerer Hitze braten, dabei regelmäßig drehen.

Samstag, 30. Juni 2012

Very berry - Post aus meiner Küche


Very berry lautet das aktuelle Thema für Post aus meiner Küche - Runde 2. Aus Übermut (und/weil meinen Terminplan etwas falsch einschätzend ;o) war ich diesmal auch dabei. So habe ich nicht nur ein Potpourri der guten Laune per Post bekommen, sondern auch selber den Kochlöffel geschwungen, so dass sich Beerenriegel, ErdbeerKnusperReis, Johannisbeer-Ziegenkäse-Schnecken und MarzipanBerliner auf die Reise gemacht haben.


Für die Beerenriegel habe ich das Müsliriegelrezept aus Geschenkideen aus der Küche (von Nicole Stich) etwas abgewandelt: statt der Kokosflocken habe ich Kokoschips zusammen mit den Mandelblättern und den kernigen Haferflocken im Ofen leicht angeröstet und für den very berry-Effekt habe ich statt  "normalem" Trockenobst jeweils eine Packung gefriergetrocknete Erdbeeren und Waldbeeren hinzugegeben, bevor mit der Zucker-Honig-Sirup-Butter-Mischung dem Ganzen der notwendige "Kleber" hinzugefügt wurde.
Damit die Riegel länger frisch bleiben, habe ich sie einzeln in Butterbrotpapier eingeschlagen und dieses vor dem Befüllen der Cellophantüte noch ein bissl aufgehübscht. Mit einem Jumbostanzer habe ich aus einem Werbeprospekt (mit etwas festeren Seiten) bunte Etiketten ausgestanzt und mit den Stempeln aus der MaxiDruckerei (ein Flohmarktfund) beschriftet.
 

Lust auf selbstgemachten (weißen) KnusperReis haben mir dieser und dieser Post gemacht; die gefriergetrockneten Erdbeeren habe ich very berry ergänzt. Für den ErdbeerKnusperReis habe ich also weiße Schokolade im Wasserbad geschmolzen, Puffreis und gefriergetrocknete Erdbeeren vermengt und unter die geschmolzene Schokolade gemischt (das Mischungsverhältnis von Schokolade und Knusperreis nach eigenem Geschmack wählen). Anschließend habe ich die Mischung auf Backpapier ausgestrichen, gefriergetrocknete Erdbeeren darauf verteilt und angedrückt und, nachdem die Masse fest geworden war, in Stücke gebrochen.



Die Johannisbeer-Ziegenkäse-Schnecken sind nach einem Rezept (aus Haus der Ideen 2/2012) entstanden, in dem eigentlich Tomaten verwendet werden. Auch wenn Tomaten botanisch gesehen Beeren sind, habe ich sie kurzerhand und very berry gegen Johannisbeeren ausgetauscht (sowie den Ziegenweichkäse gegen Ziegenfrischkäse) und auf dem mit Balsamicocreme-Honig-Thymian bestrichenen Blätterteig zusammen mit gerösteten Pinienkernen verteilt. Aufrollen, in Scheiben schneiden, backen.
Aus Butterbrotstüten habe ich jeweils eine passend große Ecke herausgeschnitten: dann die Schnecken ab in die Ecken. Damit sie nicht zerbröseln und damit sie noch etwas frisch bleiben, reisten die Schnecken im Bügelglas an ihren Zielort.



Es lohnt sich wirklich, hübsche Werbeprospekte aufzuheben. So ein party.-Schriftzug (ursprünglich gartenparty.) im Werbeprosket, der dann auch noch genau aufs Etikett passt, auch die Holzoptik (beim Knusperreis und bei den Müsliriegeln) und die tollen Farbkombinaionen erfreuen meine Bastlerseele. Der wunderschöne Aus meiner Küche-Stempel ist übrigens von hier, die Bänder von hier und hier und das Punkteband recyclt.


Und zu guter Letzt: Für die Marzipan-Berliner habe ich Marzipanrohmasse mit Fruchtaufstrich (hier war es selbstgemachter Himbeer-Brombeer-Aufstrich) verknetet und Kugeln geformt. In diese Kugel drückt man eine Delle, in die man Fruchtaufstrich füllt. Anschließend die Kugel erneut rollen (ggf. weiteres Marzipan über die Öffnung legen). Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen lassen, Marzipankugeln durchziehen und fest werden lassen.

Und übrigens: Wer noch (Detail-)Fragen zu Rezepten hat: einfach per Kommentar oder Email melden. :o)

Freitag, 29. Juni 2012

Foto-Frage-Freitag (5)

1) Etwas an deinem Arbeitsplatz?


2) Was gab's zum Halbfinale?


3+ 4) Süß? Neu?

Very berry-Post mit vielen tollen Leckereien von touche-à-tout:
Fruchtaufstriche, Aroma-Zucker, Holunderblüten-Sirup sowie Liköre,
Essig und Würzsalze... Ein wahres Fest! Yummie! :o)

5) Alt, aber trotzdem noch toll?


Mehr Antworten zum heutigen FFF
von Steffi und Okka gibt es hier.

Sonntag, 10. Juni 2012

Liebe auf den x-ten Blick

Kennt ihr das auch: von etwas, was ihr schon längst zu kennen dachtet und bisher immer so lala fandet, von jetzt auf gleich total begeistert zu sein?


Am Freitag aß ich eines dieser Schokoladenwaffelröllchen von einem gemischten Plätzchenteller. Am Samstag wanderte - wohl aufgrund dieser Erinnerung - unvermittelt eine Packung in den Einkaufskorb. Am Sonntag bin ich restlos begeistert!  - Übrigens: mehr Sonntagssüß wird heute unter anderem hier gesammelt.

Sonntag, 20. Mai 2012

Erdbeerglück


Yummie, yummie! Ich denke, heute werde ich mich für den Rest des Tages ausschließlich an diesem Kuchen laben. ;o)

Gestern hatte ich auf dem Rheinauen-Flohmarkt Glück und habe neben anderen Schätzen eine kleine Obsttortenbodenform erstanden und diese heute morgen direkt eingeweiht. Dazu habe ich das folgende Rezept -wie üblich bei kleinen Kuchen- einfach halbiert.

Für einen Tortenboden wird aus 250 g Mehl, 125 g Butter, 100 g Zucker, 1 P. Vanillezucker, 2 Eiern, 2 TL Backpulver und 1 EL Wasser ein Mürbeteig hergestellt, dieser in die gefettete Bodenform gefüllt und bei 175°C etwa 25 Minuten gebacken.

Auf den ausgekühlten Boden habe ich nicht direkt die Erdbeeren verteilt, sondern zunächst eine Schicht "dicke" Vanillesauce gegeben, dazu habe ich das Saucenpulver nur mit der Hälfte der angegeben Menge Milch zubereitet, so hat das Ganze eher Puddingkonsistenz. Über die Erdbeeren habe ich abschließend noch einen Marmeladenguss (hier gesehen) geträufelt. - Übrigens: mehr Sonntagssüß wird heute unter anderem hier gesammelt.

Sonntag, 13. Mai 2012

Bananenwertstoffhof

Ich habe ein gespaltenes Verhältnis zu Bananen. Ich mag sie wirklich gerne, außer wenn sie zu sehr nach Banane schmecken. ;o) Wobei dies nicht nur am Geschmack liegt, sondern vor allem auch an der mir unangenehmen Konsistenz. Einzig als gebratene Bananen hatten überreife Bananen bisher noch eine Chance bei mir.


Aus dringendem Anlass (vier kleine braunstippige Bananen grinsten mich unverhohlen an) wurde eine erste Alternative aus dem Topf der Bananenverwertungsideen erfolgreich getestet: Bananenmuffins (nach diesem Rezept). Wie man sieht, war der Test erfolgreich. - Übrigens: mehr Sonntagssüß wird heute unter anderem hier gesammelt.

Sonntag, 6. Mai 2012

Minzfrische

Letzte Woche habe ich Minzquark probiert und war direkt so angetan, dass ich heute versucht habe ihn nachzurühren. Im Netz habe ich kein passendes Rezept gesehen, deswegen habe ich selber gebastelt. Die drei entscheidenden Zutaten Minzschokolade, Minzblätter und Kokosraspel waren mir zum Glück verraten worden.


Für den Minzquark habe ich 500 g Quark mit Milch cremig gerührt, einige Pfefferminzblätter und  eine Tafel Pfefferminzschokolade zerhackt und mit 3-4 Eßlöffeln Kokosraspeln unter den Quark gerührt.

Mir schmeckt er gut, so frisch minzig schokoladig. Bei Kokosraspeln bin ich immer ein bisschen skeptisch vorsichtig, da sie mir in zu großen Dosen schnell verleidet sind, aber hier geben sie dem Dessert zusammen mit der Schoki, die die Minzfüllung umhüllte, den gewissen Biss.  - Übrigens: mehr Sonntagssüß wird heute unter anderem hier gesammelt.

Sonntag, 29. April 2012

Sonntagssüßer Start in den Tag



Heute gibt gab es das Sonntagssüß bereits zum Frühstück: extrem lecker ist dieser Erdbeer-Himbeer-Banane-Zitronen-Aufstrich, was man wahrscheinlich an der Portionsgröße erahnen kann, die ich auf der Quarkschicht verteilt habe. Selbstgemacht ist er, aber nicht von mir, sondern von der großartigen Nina, die ich gestern auf dem Stoffmarkt in Dortmund persönlich kennenlernen durfte. SCHöN war das!!! --- Übrigens: mehr Sonntagssüß wird heute unter anderem hier gesammelt.

EDiT: Und wer die Marmelade selber machen möchte, findet hier das Rezept.

Sonntag, 15. April 2012

Lichtblicke am Sonntag


Die Ferien neigen sich leider dem Ende zu, aber zum Glück versüßen Kaffee und Apfel-Pistazienkuchen ein bisschen die Schreibtischarbeit. Toll, wenn man ausreichend viel Sonntagssüß gebacken (nämlich hier) und einige Stücke eingefroren hat. Dieser Kuchen ist nämlich auch in der aufgetauten Version seeeehr lecker. --- Mehr Sonntagssüß wird unter anderem heute hier gesammelt.

Außerdem kuschelt sich um meinen Hals mein neuer Loop. Gestern abend fix nach diesem Freebook von Leuchtzeichen genäht, wobei ich (nur) zwei verschiedene Stoffe für die Außen- und Innenseite verwendet habe. Zwar ist der Loop ohne Fleece oder Jersey genäht, aber trotzdem schön muckelig.  Je nachdem wie ich mir den Schal um den Hals wickle, sieht man vor allem Sterne...oder Pünktchen...oder beides gleichermaßen.


Tragefotos -egal ob ich mit Spiegel, Selbstauslöser oder welcher Technik auch immer arbeite- sehen bei mir immer naja aus. Schrecklich unscharfe Bilder, auf einen passenden Ausschnitt verkleinert, ergeben mit dem GiMP-Filter "Altes Foto" immerhin ein vorzeigbares Ergebnis.

Sonntag, 8. April 2012

Frohe Ostern!


Der Tisch für den Familienkaffee ist gedeckt, die Erdbeerrolle und die anderen Leckereien warten darauf, dass der Rest der Bagage anrückt.
Wer Servietten-Hasen falten möchte, findet hier eine Anleitung. Ich habe allerdings nach zwei Exemplaren aufgegeben die Falterei beendet, da normalgroße Papierservietten -zumindest ohne weitere Hilfsmittel- nur schwer davon zu überzeugen sind, dass sie hinten ineinandergesteckt bleiben sollen.

Fröhliche Ostern wünsche ich euch aus dem heimischen Münsterland, lasst es gut gehen. =:o)

Sonntag, 25. März 2012

Beerenstarkes Frühlingswetter

Bei dem schönen Frühlingswetter war mir nach einem feinen Dessert am Sonntag. So wurden gestern Amarettini und Mascarpone in den Einkaufswagen gepackt - der Rest war noch im (Kühl-)Schrank bzw. im Froster - so dass heute Crema di Mascarpone den Sonntag versüßen konnte. Normalerweise in einer Schüssel geschichtet, habe ich sie heute in großen Cocktailgläsern angerichtet.


Für die Crema di Mascarpone braucht man 2 Vanilleschoten, 2 EL Zucker, 500 g Mascarpone, 500 g Magerquark, 200 g Amarettini, 6 EL Amaretto, 100 ml Espresso, 300 g Himbeeren, 2 EL Kakao. - Vanilleschoten aufschlitzen und Mark herauskratzen; dieses zusammen mit Mascarpone, Quark und Zucker glatt rühren.Amarettini zerbröckeln, ein Drittel davon in eine Schüssel geben und jeweils zwei Esslöffel Amaretto und kalten Espresso darüber träufeln. Ein Drittel der Mascarponecreme und die Hälfte der Himbeeren darauf verteilen. Diesen Vorgang noch einmal wiederholen, wobei die oberste ­Schicht Mascarponecreme ist. Kurz vor dem Servieren mit Kakaopulver bestäuben.

Mehr Sonntagssüßes kann man hier anschauen
und dort wird heute gesammelt.

Mittwoch, 14. März 2012

Frühlingsschnipsel


Nach den letzten ungemütlichen Tagen taten die Sonnenstrahlen heute besonders gut und so ging es auf dem Heimweg an der Lieblingseisdiele vorbei. In der Sonne glitzerndes Eis schlecken bei Vogelgezwitscher und Frühlingsluft. Frühling, ich bin parat! Du kannst kommen!

Mehr Frühlingsschnipsel, dem aktuellen Wochenthema
von "Beauty is where you find it" findet man hier...

Sonntag, 11. März 2012

Aber bitte mit Sahne

Hier gibt es Apfelkuchen im Kleinformat nach diesem Rezept, nur eben halbiert für die kleine Springform. Diesmal mit gehackten Mandeln, da diese noch im Hause waren, und frisch abgeriebener Zitronenschale. Mit ein bisschen Sahne, die wegen eine Anfalls von akuter Faulheit (die Schneebesen des Mixers spülen und den Mixer aus dem Schrank zu holen) statt mit dem Handrührgerät einfach mit dem batteriebetriebenen Milchaufschäumer leicht geschlagen wurde.



Mehr Sonntagssüßes kann man hier anschauen
und dort wird heute gesammelt.

Sonntag, 4. März 2012

Nachträglicher sonntagssüßer Geburtstagsgruß

Das wunderbare Sonntagssüß ist nun ein Jahr und so gibt es nachträglich zur Feier des letzten Sonntags einen Kuchen, den ich ohne das Sonntagssüß wahrscheinlich gar nicht entdeckt hätte. Im November stand der Apfel-Pistazienkuchen dort auf der sonntäglichen Kuchentafel und heute wird er hier genossen.

 
Mehr Sonntagssüßes kann man hier anschauen
und dort wird heute gesammelt.
 
Ein großes Danke an Julie, Katrin und Nina
für all die Kuchen-, Keks- und Creme-Schlemmertafeln!

Sonntag, 12. Februar 2012

Hätt' ich dich heut erwartet, hätt' ich Kuchen da!

"Ich bin ein Bär. Ich halte Winterschlaf." Stimmt so nicht ganz, denn seit Beginn des Jahres war ich aktiv & beschäftigt, gesund & munter, aber meine kreative Seite hat sich dann doch eine etwas längere Pause gegönnt. Muss anscheinend auch mal sein. ;o) Aber jetzt wird an dieser Stelle wieder gebloggt. :o)

Heute gibt es hier frischfruchtigen Zitronenkuchen nach diesem Rezept, aber wieder mit halbierter Menge (so wie hier), denn auch Kastenformen gibt es im Kleinformat. Sehr lecker!
Und man musste auch gar nicht so geduldig sein, wie das Rezept vermuten lässt, da der Zitronenguss schon schneller hart genug war.


Mehr Sonntagssüßes kann man hier anschauen
und dort wird heute gesammelt.

Dienstag, 20. Dezember 2011

Adventliebe


Traditionell gibt es hier an einem der Adventssonntage Waffeln und Feuerzangenbowle - dieses Jahr am 4. Advent. Sehr schön und sehr lecker war’s! Vor lauter Jubel, Trubel, Heiterkeit habe ich es verpasst, Feuerzauber und Waffelköstlichkeiten im Photo festzuhalten, was ich jedoch nicht weiter schlimm finde.

So gibt es nur dieses Bild um euch mit diesem das seit Jahren bewährte Rezept für wahnsinnig leckere (Vanille-)Waffeln weiterzugeben.

Für ca. 14-15 Vanillewaffeln braucht man 200g Butter, 6 Eier, 1 Prise Salz, 50 g Zucker, 2 Päckchen Vanillezucker*, 300 g Mehl, 2 TL Backpulver, knapp 1½ Tassen (lauwarme) Milch, 1 EL Rum
[* Dieses Jahr habe ich statt der 2 Päckchen Vanillezucker ca. 15 g Zucker (mehr) und das Mark einer halben Vanilleschote hinzugegeben. Sehr lecker!]
Das weiche Fett in eine Schüssel geben und rühren. Nach und nach Zucker, Vanillezucker, Salz und Eier mit der cremigen Butter verrühren, anschließend Mehl und Back­pulver dazugeben, zuletzt die Flüssigkeit.
Zu den Waffeln gibt es hier immer nach Belieben Puderzucker, Kakaopulver, heiße Kirschen und Sahne.

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und dort wurde gesammelt.

Mehr Adventliebe findet man hier...

Sonntag, 11. Dezember 2011

Plätzchen zum Dahinschmelzen

Es gibt Plätzchen, bei denen hat man das Gefühl, sie zerschmelzen einem im Mund; so auch diese mit den kernigen Haferflocken, was mich jedes Jahr aufs Neue erstaunt.


Für alle, die sich selber überzeugen wollen, hier das Rezept.
Für Kernige Plätzchen braucht man 500 g kernige Haferflocken, 250 g Butter, 250 g Zucker, 3 Eier, 1 TL Backpulver, 50 g Mehl. - Das Fett im Topf schmelzen lassen, Haferflocken zuge­ben, gut umrühren, erkalten lassen. In der Zwischenzeit Zucker und Eier sehr schau­mig schlagen, Mehl und Backpulver hinzugeben und alles unter die Haferflocken geben. Mit zwei Teelöffeln kleine Häufchen auf ein gefettetes Backblech setzen. Etwa 15-20 Minuten bei 190°C backen.

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und dort wird heute gesammelt.